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Glückshormone - wenn die Chemie stimmt!

Aktualisiert: Sept 13

Unser Körper produziert sechs verschiedene Hormone die für unser Wohlbefinden verantwortlich sind: Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphine, Phenethylamin und Oxytocin


Stimmt die Hormonmischung, dh die Chemie in unserem Körper, haben Antriebslosigkeit, Müdigkeit und depressive Verstimmungen keine Chance.

Sie werden im Gehirn & in der Nebenniere gebildet und kommen über das Blutsystem in den Körper. Wegen der Vergleichbaren Wirkung mit psychoaktiven Substanzen werden sie auch als "körpereigene Drogen" oder "Glückshormone" bezeichnet.


Im Folgenden ein Überblick über ihre Wirkung und was Sie selbst zur Produktion beitragen können.


1. Serotonin

Der größte Teil wird im Darm aber auch im Gehirn produziert.

Serotonin wirkt sich auf unser Schmerzempfinden, Schlaf- und Sexualverhalten und den emotionalen Zustand aus. Es gibt uns das Gefühl der Gelassenheit, inneren Ruhe und Zufriedenheit. Dabei dämpft es eine ganze Reihe unterschiedlicher Gefühlszustände, insbesondere Angstgefühle, Aggressivität, Kummer und das Hungergefühl. Depressive Verstimmungen lassen sich häufig auf einen Mangel an Serotonin zurückführen. Insbesondere wenn die Tage wieder länger und heller werden sorgt das Serotonin für mehr Elan. Im Winter stehen wir übrigens stärker unter dem Einfluss von dem Hormon Melatonin, das ausschließlich nachts produziert wird und den Schlaf fördert.

Sonne tanken, meditieren und Bewegung in der Natur wirken sich positiv auf die Produktion aus.


2. Dopamin

Dopamin wird im Gehirn und in der Nebenniere produziert und vermittlet positive Gefühlserlebnisse, deshalb der umgangssprachliche Name "Glückshormon" - so wie auch Serotonin. Dopamin bewirkt jedoch eher eine längerfristige Motivationssteigerung und Antriebsförderung. Es wird vor allem bei Belohnung ausgeschüttet. In Kombination mit frischer Luft und Bewegung führt es zu Wohlbefinden. Betreiben Sie regelmäßig Dinge, die Sie glücklich machen (Sport, Musik, Hobby, Soziale Interaktion).

Ein zunehmender Untergang dieser Hormone ist die Ursache für Morbus Parkinson.


3. Noradrenalin

Noradrenalin, sowohl im Gehirn als auch in der Nebenniere gebildet, wird in geistigen oder körperlichen Stresssituationen ausgeschüttet. Es steuert unseren Wachheits- und Aufmerksamkeitsgrad, steigert die Motivation und fördert die geistige Leistungsbereitschaft.


4. Endorphine

Endorphine, gebildet im Gehirn, funktionieren als körpereigenes Schmerzmittel und werden z.B. bei starken Verletzungen ausgeschüttet. Sie lindern dann die Schmerzen und versetzen den Körper in eine Art Rauschzustand. Außerdem regulieren sie das Hungergefühl, unsere Stimmung und die Produktion von Sexualhormonen. Auch intensive sportliche Aktivität setzt Endorphine frei.


5. Phenethylamin

Dieses Hormon ist für unsere Lust- und Glücksempfindungen verantwortlich. Die Ausschüttung kann körperliche wie psychische Ursachen haben. Durch langes Ausdauertraining wird Phenethylamin freigesetzt und hinterlässt ein berauschendes Glücksgefühl beim Sportler. Aber auch bei der Gefühlsachterbahn des "Verliebt-Seins" ist Phenethylamin am Werk. Es fördert typische Symptome wie das Kribbeln im Bauch, Herzklopfen und Konzentrationsstörungen. Über die Nahrung kann es durch Bitterschokolade aufgenommen werden.


6. Oxytocin

Oxytocin, im Gehirn produziert, ist in erster Linie für seine Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung bekannt. Es fördert das Auslösen der Wehen bei der Geburt und die Milchabgabe beim Stillen. Weitere Wirkungen, die sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern bemerkbar machen, sind die Reduktion von Angst und Stress, die Förderung des allgemeinen Wohlbefindens und die Steigerung kognitiver Empathie bzw. der sozialen Kompetenz. Vermehrte Produktion durch: Kuscheln, Berührungen, ein Baby halten, ein Haustier streicheln.


Bedenken Sie dass ständige Überforderungen und Überreizungen ihren Körper unter chronischen Stress setzen. Dies führt langfristig zu einer Entgleisung des natürlichen Hormongleichgewichts. Ist der Stresshormon- Regelkreis erst einmal nachhaltig gestört, kann seine Erholung Monate bis Jahre dauern. Umso entscheidender ist es dass Sie sich bewusste Auszeiten gönnen und Ihre Glückshormone stimulieren.


Bleiben Sie glücklich!

Dazu wünsche ich Ihnen viel Freude & Motivation!


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