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Entzündungen im Körper - was hilft?

Aktualisiert: Juli 17

Eine akute Entzündung erkennen Sie an den folgenden fünf Zeichen: Rötung, Schwellung, Wärme, Schmerz und Funktionseinschränkung.

Ein Zahn wurde gezogen und sie haben eine dicke Backe? Sie haben sich in den Finger geschnitten? Ihr Knie ist nach einer Operation warm und steif? Dann können Sie davon ausgehen, dass es sich um eine akute Entzündung handelt. Von Natur aus vorgesehen um die Auslöser zu beseitigen und geschädigtes Gewebe wieder herzustellen, klingt sie nach kurzer Zeit ab.


Eine Chronische Entzündung ist von Natur aus jedoch nicht vorgesehen. Dabei ist das Immunsystem dauerhaft aktiv, was langfristig zu Problemen im Körper führt. Die häufigsten Ursachen ist eine ungesunde Lebensführung - eine Kombination aus falscher Ernährung, wenig Bewegung und Schlaf, chronischem Stress und nach neuesten Studien auch die permanente Aussetzung von elektromagnetischen Frequenzen, wie zB WLAN. Bei letzterem werden Kalziumkanäle im Körper geöffnet, die normalerweise nur bei Stress aktiviert werden.


Mögliche Anzeichen für chronische Entzündungen:

  • diffuse Gelenkbeschwerden

  • degenerative Erkrankungen (Arthrosen)

  • Bauchfett (je weniger davon, desto weniger Entzündungsbotenstoffe werden im Gewebe produziert)

  • Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit (Parkinson, Alzheimer)

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien

  • Müdigkeit

  • Wiederkehrende Infekte

  • Schlaflosigkeit

  • Sehstörungen

  • depressive Verstimmung

  • überhöhte Reizbarkeit

  • Bluthochdruck

  • Diabetes

  • Autoimmunerkrankungen


Über die Ernährung können Sie das Entstehen von Entzündungen massiv beinflussen.


Entzündungshemmende Lebensmittel finden Sie in:

Ingwer, Knoblauch, Zwiebel, Kurkuma, Tomaten, Spinat, Weisskohl, Brokkoli, Ananas, Kirschen, Heidelbeeren, Zitrone, Basilikum


Vitamin C: Brokkoli, 1 TL Sanddorn/Tag, Paprika, Hagebutte. Aufgrund der Hitzeempfindlichkeit empfielt sich eine schonende Zubereitung wie Garen.

Zink: Meeresfrüchte, Hirse, rotes Fleisch, Innerein (Rinderleber), Zuchini, Kürbisgewächse

Selen: Innerein, Fisch- und Meeresfrüchte, Eier, 1-2 Paranüsse /Tag

Mangan: alle Knollengemüse wie Kartoffeln, Karotten, Hülsenfrüchte


Omega 3 Zufuhr*: Leinöl, Rapsöl, Olivenöl, Mandelöl, Lachs, Hering, Kabeljau


Entzündungsfördernde Lebensmittel:

Alkohol, Haushaltszucker, Schweinefleisch, Milchprodukte, Getreideprodukte (Weißbrot), Obers, verarbeitete Lebensmittel wie Kekse, Chips und div. Backwaren

Sonnenblumenöl (125:1**), Margarine (60:1**)


*Omega 3 Fettsäuren verbessern die Fließeigenschaften des Blutes, vermindern die Blutgerinnung, wirken Blutdruck senkend, entzündungshemmend und beeinflussen den Triglycerid-Stoffwechsel positiv. Die häufigsten Gründe für einen Omega 3 Mangel sind zum einen die unzureichende Aufnahme über die Ernährung, zum anderen aber auch ein unausgewogenes Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren (Optimal 1:5) Oftmals werden zu viele Omega 6-haltige Lebensmittel konsumiert (siehe entzündungsfördernde Lebensmittel). Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass Omega 3 nicht vollständig verwertet werden kann bzw blockiert wird.

Mittels eines Fettsäure-Analyse-Tests (Bluttest) können Sie die genaue Zusammensetzung der Fettsäuren in Ihrem Blut feststellen lassen. Dies ist für eine korrekte Supplementierung wichtig.

**Verhältnis Omega 6 : Omega 3


Neben einer vitalstoffreichen Ernährung helfen Bewegung, Sonnenlicht, ausreichend Schlaf,

Stressmanagement, Entspannungsübungen, Meditation sowie viel Lachen.


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