Wenn jeder Schritt schmerzt – Achillessehnenschmerzen und ihre Zusammenhänge
- sonJA
- 21. Juli 2025
- 8 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 1 Tag

Vielleicht kennen Sie das: Der erste Schritt am Morgen fällt schwer, die Ferse zieht, die Achillessehne schmerzt – und das vielleicht jeden Tag ein bisschen mehr. Solche Anlaufschmerzen sind in meiner Praxis ein häufiges Thema. Wenn sich die Sehne meldet, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Diagnose bzw. Behandlung. Bitte lassen Sie anhaltende Beschwerden immer fachlich abklären.
Wissenswertes zur Achillessehne
Benannt nach einem verletzlichen Helden: Die Achillessehne ist nach dem griechischen Helden Achilles benannt. Der Legende nach war seine Ferse seine einzige verwundbare Stelle – daher stammt der Ausdruck „Achillesferse“ für eine besondere Schwachstelle.
Enorme Belastbarkeit: Beim Laufen können auf die Achillessehne Kräfte wirken, die ein Mehrfaches des Körpergewichts erreichen. Die tatsächliche Belastung hängt dabei unter anderem von Geschwindigkeit, Bewegungsart und Belastungsintensität ab.
Sie verbindet die Wadenmuskulatur (Gastrocnemius und Soleus) mit dem Fersenbein (Calcaneus) und überträgt die Kraft der Wadenmuskulatur auf den Fuß.
Ohne sie – kein kraftvolles Abdrücken: Die Achillessehne ist wichtig für Gehen, Laufen und Springen. Sie überträgt die Kraft der Wadenmuskulatur auf den Fuß und trägt damit wesentlich zum Vortrieb bei.
Sie liebt Regelmäßigkeit – und reagiert empfindlich auf plötzliche Belastungssteigerungen: Ein schneller Wechsel von Trainingsumfang, Intensität oder Bewegungsanforderungen kann die Achillessehne stärker beanspruchen. Eine schrittweise Anpassung der Belastung ist deshalb sinnvoll.
Sie verfügt über eine besondere Gewebestruktur: Die Achillessehne ist nur begrenzt vaskularisiert und passt ihre Struktur an wiederkehrende Belastungen an. Bei Überlastung oder ungewohnter Belastungssteigerung können Veränderungen im Sehnengewebe und eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit entstehen.
Nicht nur Sportler:innen betroffen: Achillessehnenbeschwerden können Menschen mit ganz unterschiedlichen Alltags- und Belastungssituationen betreffen. Neben sportlicher Belastung können beispielsweise ein ungewohnter Belastungsanstieg, langes Stehen oder Gehen, veränderte Bewegungsmuster und eine unzureichende Anpassung an neue Belastungen eine Rolle spielen.
Auch die persönliche Bedeutung von Beschwerden kann interessant sein: Die Achillessehne wird in manchen körperorientierten und symbolischen Ansätzen mit Standfestigkeit, Stabilität und Vorankommen verbunden. Solche Bilder können zur persönlichen Reflexion anregen – sie stellen jedoch keine medizinische Erklärung für Achillessehnenbeschwerden dar.
Mögliche Ursachen für Anlaufschmerzen am Achillessehnenansatz
Degenerative Veränderungen / Thendopathie
Eine längerfristig zu hohe oder ungewohnt gesteigerte Belastung kann zu Anpassungs- und Umbauprozessen im Sehnengewebe führen.
Bei einer Achillessehnen-Tendinopathie können unter anderem eine verdickte Sehne, veränderte Gewebestrukturen und eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit auftreten.
Betroffen sind nicht nur Sportler:innen: Auch im Alltag können wiederholte oder ungewohnt hohe Belastungen eine Rolle spielen.
Beschwerden am Achillessehnenansatz
Schmerzen können direkt am Übergang der Achillessehne zum Fersenbein (Calcaneus) auftreten.
Eine ungewohnte oder zu hohe Belastung, beispielsweise durch eine deutliche Steigerung von Geh-, Lauf- oder Trainingsumfang, kann Beschwerden begünstigen.
Typisch können Anlaufschmerzen nach Ruhephasen sein, die sich bei Bewegung zunächst verändern und nach stärkerer Belastung wieder zunehmen können.
Belastung und Funktion der Wadenmuskulatur
Die Wadenmuskulatur (Gastrocnemius und Soleus) geht in die Achillessehne über und ist wesentlich an der Kraftübertragung beim Gehen, Laufen und Springen beteiligt.
Eine eingeschränkte Beweglichkeit oder eine erhöhte Spannung der Wadenmuskulatur kann die Belastung der Achillessehne beeinflussen.
Entscheidend ist dabei nicht allein die Beweglichkeit, sondern das Zusammenspiel von Muskelkraft, Beweglichkeit, Koordination und Belastungssteuerung.
Indivduell biomechanische Faktoren
Fußform und Fußbewegung können beeinflussen, wie Belastungen beim Gehen, Laufen und Springen verteilt werden.
Auch die Beweglichkeit von Sprunggelenk und Fuß sowie die Bewegungskoordination können eine Rolle spielen.
Laufstil, Trainingsbedingungen und Veränderungen bei Schuhwerk oder Untergrund können die Belastung der Achillessehne zusätzlich beeinflussen.
Entscheidend ist dabei immer die individuelle Kombination aus Körper, Bewegung und Belastung.
Veränderung des umliegenden Gewebes
Nach Verletzungen oder Operationen können Narbengewebe und Veränderungen der Gewebegleitfähigkeit entstehen.
Eingeschränkte Beweglichkeit im Bereich von Fuß, Sprunggelenk oder den angrenzenden Gewebestrukturen kann die Belastung und Bewegungsqualität beeinflussen.
Auch das Zusammenspiel zwischen Plantarfaszie, Fußmuskulatur, Wadenmuskulatur und Achillessehne kann bei der individuellen Beurteilung berücksichtigt werden.
Systemische Faktoren
Auch Erkrankungen und bestimmte Medikamente können die Belastbarkeit von Sehnen beeinflussen und bei der Abklärung von Achillessehnenbeschwerden eine Rolle spielen.
Entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie Spondyloarthritis können mit schmerzhaften Sehnenansätzen (Enthesitiden) verbunden sein.
Auch Stoffwechselerkrankungen, beispielsweise Gicht, können die Sehnen und ihre Ansatzbereiche beeinflussen.
Bestimmte Medikamente, insbesondere Fluorchinolon-Antibiotika, können das Risiko für Sehnenbeschwerden und -verletzungen erhöhen. Auch bei Kortison ist je nach Anwendungsform eine individuelle Beurteilung sinnvoll.
Trainingsüberlastungen & Belastungssprünge
Eine plötzliche Steigerung von Trainingsumfang, Intensität oder Häufigkeit kann die Achillessehne stärker belasten.
Auch ein zu schneller Wiedereinstieg nach einer Trainingspause oder Verletzung kann die Belastbarkeit der Sehne überfordern.
Entscheidend ist eine schrittweise Anpassung der Belastung, damit sich die Sehne an neue Anforderungen anpassen kann.
Dabei spielen nicht nur einzelne Trainingseinheiten, sondern auch Regeneration, Schlaf und die gesamte Alltagsbelastung eine Rolle.
Regeneration & Gewebeversrogung
Sehnen bestehen zu einem großen Teil aus Typ-I-Kollagen und passen sich an regelmäßige Belastung an.
Eine ausreichende Versorgung mit Energie, Eiweiß und wichtigen Mikronährstoffen unterstützt die normalen Aufbau- und Reparaturprozesse des Körpers.
Auch Schlaf und ausreichende Regeneration sind wichtige Voraussetzungen für die Anpassung des Gewebes an Belastungen.
Mit zunehmendem Alter verändern sich unter anderem die Eigenschaften von Sehnen und ihre Anpassungsfähigkeit – deshalb kann eine dosierte und regelmäßige Belastungssteigerung besonders wichtig sein.
Nervensystem, Stress & Schmerzverarbeitung
Bei länger bestehenden Sehnenschmerzen kann auch die Schmerzverarbeitung im Nervensystem eine Rolle spielen. Anhaltender Stress, innere Anspannung und Schlafmangel können die Schmerzempfindlichkeit beeinflussen und die Fähigkeit des Körpers zur Regeneration und Anpassung beeinträchtigen.
Wenn der Körper über längere Zeit unter hoher Belastung steht, können unter anderem
eine erhöhte Muskelspannung,
eine gesteigerte Aufmerksamkeit für körperliche Beschwerden,
eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit
und eine geringere Belastbarkeit
auftreten.
Das bedeutet nicht, dass die Beschwerden „nur vom Nervensystem“ kommen. Vielmehr können Gewebe, Bewegung, Belastung, Stress und Schmerzverarbeitung miteinander interagieren.
Psychosoziale & persönliche Aspekte
Schmerzen entstehen und bestehen nicht unabhängig von unserem Erleben. Stress, Sorgen, Ängste und ein Gefühl von Überforderung können beeinflussen, wie wir körperliche Beschwerden wahrnehmen und mit ihnen umgehen.
Bei Achillessehnenbeschwerden kann es deshalb interessant sein, auch die persönliche Situation zu betrachten:
Wo erlebe ich gerade besonders viel Belastung?
Gibt es ausreichend Raum für Regeneration und Erholung?
Wie gehe ich mit körperlichen Grenzen und Beschwerden um?
Habe ich Vertrauen in meinen Körper und seine Belastbarkeit?
In körperorientierten und symbolischen Ansätzen wird die Achillessehne teilweise mit Themen wie Standfestigkeit, Stabilität und Vorankommen verbunden. Solche Bilder können zur persönlichen Reflexion anregen, sind jedoch keine medizinische Erklärung oder Diagnose für Achillessehnenbeschwerden.
Impulsfrage: Was brauche ich gerade, um wieder mehr Sicherheit und Vertrauen in meine Bewegung zu entwickeln?
💡Hinweise zur Einordnung:
Bestimmte Schmerzverläufe können Hinweise darauf geben, welche Faktoren bei der weiteren Abklärung berücksichtigt werden sollten:
Schmerzen nach Ruhephasen oder beim ersten Auftreten können beispielsweise bei einer Achillessehnen-Tendinopathie vorkommen.
Beschwerden, die unter Belastung zunehmen oder nach Belastung länger anhalten, können auf eine zu hohe oder aktuell nicht passende Belastungsdosierung hinweisen.
Einseitige Beschwerden können mit der individuellen Belastung oder Bewegung zusammenhängen, sollten aber immer im gesamten Kontext betrachtet werden.
Beidseitige Beschwerden können ebenfalls viele Ursachen haben. Neben der Belastungssituation können bei entsprechender Symptomatik auch systemische oder entzündliche Faktoren relevant sein.
Eine genaue Zuordnung ist anhand der Symptome allein jedoch nicht möglich. Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden ist eine fachliche Abklärung sinnvoll.
Achillessehnenruptur – wenn die Sehne scheinbar aus dem Nichts reißt
Eine Achillessehnenruptur kann sich für Betroffene völlig überraschend anfühlen: Ein Sprung, ein Antritt oder ein schneller Richtungswechsel – und plötzlich entsteht ein stechender Schmerz oder das Gefühl eines Schlags gegen die Wade. Besonders häufig treten Achillessehnenrupturen bei sportlich aktiven Menschen mittleren Alters auf, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen.
Eine Ruptur kann ohne vorherige deutliche Beschwerden auftreten. Gleichzeitig können verschiedene Faktoren die Belastbarkeit der Achillessehne beeinflussen – beispielsweise eine hohe oder ungewohnt gesteigerte Belastung, mangelnde Anpassung an Trainingsreize, zunehmendes Alter oder bestimmte Medikamente.
Eine sinnvolle Prävention setzt deshalb vor allem auf eine schrittweise Belastungssteigerung, gezieltes Krafttraining, ausreichende Regeneration und die Berücksichtigung individueller Risikofaktoren.
Denn eine Sehne, die uns täglich trägt, verdient auch entsprechende Aufmerksamkeit.
Warum scheinbar aus dem Nichts?
Über längere Zeit hohe oder ungewohnt gesteigerte Belastungen: Veränderungen im Sehnengewebe können sich entwickeln, ohne dass zunächst deutliche Beschwerden auftreten.
Mangelnde Regeneration: Unzureichende Erholungsphasen können die Anpassung des Gewebes an wiederholte Belastungen erschweren – insbesondere, wenn zusätzlich hohe Trainings- und Alltagsbelastungen zusammenkommen.
Unzureichende Belastungsanpassung: Ein Wiedereinstieg in Sport oder eine deutliche Steigerung von Intensität und Umfang kann die Achillessehne stärker beanspruchen, als sie aktuell gewohnt ist.
Altersbedingte Veränderungen: Mit zunehmendem Alter verändern sich Struktur, Stoffwechsel und Anpassungsfähigkeit von Sehnen. Dadurch kann die Belastbarkeit anders auf Trainingsreize reagieren als in jüngeren Jahren.
Regelmäßige, gut dosierte Bewegung kann dabei helfen, die körperliche Belastbarkeit zu erhalten und das Gewebe an unterschiedliche Anforderungen anzupassen. Mehr dazu erfahren Sie in meinem Bewegungskurs "Bleib G’schmeidig".
Medikamente und Stoffwechsel: Bestimmte Erkrankungen und Medikamente können die Sehnenbelastbarkeit beeinflussen. Auch bestimmte Stoffwechselerkrankungen können bei der individuellen Beurteilung relevant sein.
Was bei Achillessehnenbeschwerden unterstützen kann
Jede Achillessehnenproblematik ist individuell. Beschwerden, Belastbarkeit, Alltag und persönliche Lebenssituation können sich deutlich unterscheiden. Deshalb gibt es keine Standardlösung, die für alle gleichermaßen passt.
Die folgenden Punkte geben Anregungen, welche Faktoren bei der Unterstützung und Belastungssteuerung eine Rolle spielen können. Bei anhaltenden oder stärkeren Beschwerden ist eine individuelle physiotherapeutische oder ärztliche Abklärung sinnvoll.
Mobilität & sanfte Bewegung
Nach längeren Ruhephasen kann es angenehm sein, Fuß und Sprunggelenk zunächst sanft zu bewegen, bevor die volle Belastung beginnt.
Bewegungen wie Fußkreisen oder kontrollierte Sprunggelenksbewegungen können dabei helfen, in die Bewegung zu finden.
Je nach Ursache und Reizzustand können auch gezielte Mobilisationsübungen sinnvoll sein.
Intensives Dehnen oder direkte kräftige Massage der schmerzhaften Sehne sollte bei akuten Beschwerden nicht ohne individuelle Einschätzung erfolgen.
Wärme & Kälte zur Symptomlinderung
Wärme kann bei verspannter Wadenmuskulatur als angenehm empfunden werden und zur Entspannung beitragen.
Kälte kann bei akuten Beschwerden vorübergehend zur Schmerzlinderung eingesetzt werden.
Entscheidend ist, was Ihnen individuell guttut – Wärme und Kälte behandeln nicht die Ursache, sondern können die Beschwerden vorübergehend lindern.
Bei der Anwendung von Kälte sollte die Haut geschützt und eine übermäßig lange Anwendung vermieden werden.
Körperwahrnehmung & Bewegungsqualität
Beobachten Sie im Alltag, wie Sie stehen und gehen: Verlagern Sie Ihr Gewicht häufig auf eine Seite?
Eine gezielte physiotherapeutische Untersuchung kann zeigen, wie Fuß, Sprunggelenk, Beinachse und Becken miteinander arbeiten und welche Bewegungsmuster für Sie relevant sind.
Unterschiedliche Untergründe und gelegentliches Barfußgehen können – sofern es schmerzfrei möglich ist – die Wahrnehmung von Fuß und Boden anregen.
Entscheidend ist nicht eine „perfekte“ Haltung, sondern eine angepasste und belastbare Bewegung.
Ernährung & Gewegbeversorgung
Eine ausgewogene Ernährung unterstützt den Körper grundsätzlich bei seinen Aufbau- und Anpassungsprozessen. Für Sehnen und Bindegewebe sind dabei insbesondere eine ausreichende Eiweiß- und Energiezufuhr sowie eine gute Versorgung mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen relevant.
ausreichend Eiweiß als Grundlage für die körpereigene Gewebebildung
eine abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend Obst, Gemüse und anderen nährstoffreichen Lebensmitteln
eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr
bei nachgewiesenen Mängeln kann eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein
Sanfte Eigenmassage
Eine sanfte Massage der Wadenmuskulatur und des umliegenden Gewebes kann von manchen Menschen als angenehm empfunden werden und zur Entspannung beitragen.
Bei einer akut schmerzhaften oder deutlich gereizten Achillessehne sollte kein starker Druck direkt auf die Sehne ausgeübt werden.
Welche Form der manuellen Behandlung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Befund ab.
Bewegung - aber angepasst!
Bewegung und gezielte Belastung sind wichtige Bestandteile der Anpassung und Rehabilitation der Achillessehne. Entscheidend ist, die Belastung an den aktuellen Zustand und die individuelle Belastbarkeit anzupassen.
Gehen, Radfahren oder andere gelenkschonende Bewegungsformen können je nach Beschwerden geeignete Möglichkeiten sein, aktiv zu bleiben.
Belastungen sollten schrittweise gesteigert werden, anstatt Trainingsumfang oder Intensität plötzlich zu erhöhen.
Nach längeren Ruhephasen kann es sinnvoll sein, die Belastung zunächst langsam aufzubauen.
Mit zunehmender Belastbarkeit kann die Sehne gezielt wieder an Kraft, Geschwindigkeit und dynamische Belastungen herangeführt werden.
Regelmäßigkeit und eine passende Dosierung sind dabei wichtiger als möglichst viel oder möglichst wenig Bewegung.
Die richtige Belastung zu finden, ist individuell. In der Physiotherapie schauen wir gemeinsam darauf, was Ihr Körper aktuell braucht und wie Sie Schritt für Schritt wieder mehr Belastbarkeit aufbauen können. "Mehr über Physiotherapie erfahren"
Mentale & emotionale Aspekte berücksichtigen
Auch der Umgang mit Beschwerden kann beeinflussen, wie wir Schmerzen wahrnehmen und mit ihnen umgehen. Stress, Sorgen oder ein Gefühl von Überforderung können die körperliche Anspannung erhöhen und die Schmerzverarbeitung beeinflussen.
Hilfreich kann es sein, eigene Gedanken und Belastungen bewusst wahrzunehmen und den Umgang mit den Beschwerden zu verändern.
Fragen wie:
Was belastet mich gerade besonders?
Wo fehlt mir ausreichend Zeit für Erholung und Regeneration?
Wie gehe ich mit meinen körperlichen Grenzen um?
können dabei neue Perspektiven eröffnen.
Auch Atem- und Regulationsübungen können helfen, Anspannung wahrzunehmen und den Körper bewusst wieder in einen ruhigeren Zustand zu bringen.
Die Achillessehne ist mehr als nur eine Struktur – sie steht für Stabilität, Bewegung und innere Balance. Dieser Beitrag ist ein kleiner Einblick in ein komplexes Thema - ersetzt keine Therapie, kann aber ein erster Schritt sein. Bei Fragen, kontaktieren Sie mich gerne.


